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20.10.2010, 08:12 Uhr

Anzahl an IPv4 Adressen sinkt auf unter 5% – Warum Sie spätestens 2011 IPv6 nutzen müssen

Es ist schon lange bekannt, doch haben Sie sich dafür schon vorbereitet? Die letzten IPv4-Adressen werden nun ganz sicher 2011 ausgehen. Eine Erweiterung der eigenen Infrastruktur auf den IPv6-Adressraum ist unumgänglich. An der geplanten Umstellung und Adaption von IPv6 haben Sie als ISP eine Schlüsselrolle inne. Ihre potenziellen Kunden orientieren sich zunehmend an der Frage, ob Sie IPv6-Services und Plattformen bereitstellen können.

Planen Sie schnell: Geschätzter Ausgabezeitpunkt letzter IPv4-Adressen  von 2012 auf 2011 verkürzt

Aktuell sind nur noch weniger als 5% der ehemals 4,3 Milliarden IPv4-Adressen verfügbar. Das bestätigte der Vorsitzende der NRO (Number Resource Oragnisation), Axel Pawlik,  am Montag in einer Pressemeldung. Die IANA (Internet Assigned Numbers Authority), die für die Verteilung der verbliebenen IPv4-Adressen an die RIRs (Regional Internet Registries) verantwortlich zeichnet, hat in den letzten Monaten noch einmal mehr als 200 Millionen Adresse im IPv4-Format ausgegeben. Die Ausgabe an die fünf Regional Internet Registries (RIR), RIPE NCC (Europa, naher Osten und Zentralasien), ARIN (Nordamerika), APNIC (Asien-Pazifik), LACNIC (Latein-Amerika) und AfriNIC (Afrika), erfolgt dabei jeweils in Blöcken zu 16 1/2 Millionen, den sogenannten /8-Blöcken. Aktuell sind noch weitere 12 Blöcke verfügbar, also noch einmal 200 Millionen IPv4-Adressen.

Das Prozedere sieht vor, dass noch sieben Blöcke im normalen Vergabeverfahren vergeben werden. In der letzten Instanz erhalten alle fünf regionalen Registrare gleichzeitig einen letzten Block, bevor auch die letzte IPv4-Adresse endgültig vergeben sein wird. Diese letzte Ausgabe wird laut Prognose des NRO bereits Anfang 2011 soweit sein. Damit steigt nun auch für Sie der Druck, auf IPv6 umzusteigen. Spätestens Anfang 2012, wenn die Vorräte der RIRs erschöpft sind und auch die letzte IPv4-Adresse vergeben wurde, können Sie andernfalls keine neuen Geräte mehr mit öffentlichen IP-Adressen versorgen. Deshalb sollten Sie frühzeitig die Erweiterung Ihrer Infrastruktur auf IPv6 planen.

Beachten Sie:

Beide Versionen des Internetprotokolls (IP) nicht zueinander kompatibel. Das bedeutet: Als ISP müssen Sie Ihre Netzwerk- als auch Serverinfrastruktur grundliegend erweitern, um IPv6-Adressen vergeben zu können. Eine stufenweise Einführung von IPv6 steht jedoch nichts im Wege, da IPv4 und IPv6 nebeneinander koexistieren können.

Kostenlose Schulungen der RIPE NCC: Bereiten Sie sich optimal auf die IPv6-Umstellung vor

Mit der Umstellung zu beginnen macht allerdings erst dann Sinn, wenn Sie alle Besonderheiten von IPv6 kennen. So müssen beispielsweise auch Ihre DNS-Server mit AAAA-Records arbeiten und das dem Neighbor Discovery Protocol ersetzt bei der Verwendung von IPv6 das Address Resulution Protocol (ARP). Die Hardware in Ihrem Netzwerk muss damit kompatibel sein.

Die RIPE NCC bietet seinen Mitgliedern deshalb kostenlose Kurse für den Umstieg auf IPv6 an. Die Schulungsunterlagen stehen sogar online bereit unter: http://www.ipv6actnow.org/info/how-to/isp/training/.

Warten Sie nicht, bis die letzte IPv4-Adresse vergeben wurde, sondern widmen Sie sich bereits jetzt dem Thema IPv6. Eine zeitnahe Umstellung spart Ihnen und Ihren Kunden Zeit, Geld und Nerven und zeigt Ihren Kunden, dass Sie in Ihnen einen Anbieter haben, der auch für die Zukunft die Verfügbarkeit ihrer Systeme garantieren kann.

Die NRO (Number Resource Organisation) vereint die fünf Regional Internet Registries (RIRs) RIPE NCC (Europa, naher Osten und Zentralasien), ARIN (Nordamerika), APNIC (Asien-Pazifikraum), LACNIC (Lateinamerika) und AfriNIC (Afrika), die für die lokale Vergabe von Internet-Ressourcen wie IP-Adressen und AS-Nummern zuständig sind. Die IP-Adressblöcke werden den RIRs von der IANA (Internet Assigned Numbers Authority) zugewiesen, die sowohl die Verteilung von IP-Adressen als auch TLDs delegiert.


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