buy viagra
buy cialis
cheap cialis
generic viagra
08.11.2010, 15:59 Uhr
Interview mit Craig Bartholomew, Vice President Control Panels bei Parallels

Bartholomew erklärt: Nur wenn Sie diese Markt-Veränderungen beachten, machen Sie mit Shared-Hosting zukünftig Gewinne

Cloud-Computing hin oder her – in der Realität machen viele Hoster heute Ihren Kernumsatz mit klassischen Shared-Hosting-Angeboten. Zukünftig wird hier auch weiterhin ein lukrativer Markt auf Sie als Hoster warten, vorausgesetzt sie stellen sich frühzeitig auf die Veränderungen im Markt ein. In unserem exklusiven Interview erläutert Craig Bartholomew,  Vice President Control Panels bei Parallels, welche Veränderungen er für den Hosting-Markt erwartet und wie Sie als Hoster darauf reagieren sollten. Dazu haben wir den anerkannten Experten auf der Parallels EMEA-Roadshow für Sie getroffen.

WHN:

Craig, Cloud-Computing ist das große Buzz-Wort, daneben geht das klassische Shared-Hosting etwas unter. Ist Shared-Hosting etwa bald ein toter Markt, wenn auch Websites in die Cloud verlagert werden?

Craig Bartholomew:

Die Antwort darauf hängt von der Definition von Shared-Hosting ab. Ich definiere Shared-Hosting nach drei Parametern, nämlich

  1. 1. Preis
  2. 2. Website-Hosting als häufigsten Kundenbedarf, und
  3. 3. ein Level an Kontrolle, das die Kunden sich wünschen.

Die meisten Kunden verlangen eine Website für einen vernünftigen und niedrigen Preis. Die Verantwortung wollen Sie dabei beim Webhoster lassen. Dieses Angebot lässt sich sowohl in einer Cloud Umgebung, als auch auf den normalen Servern des Shared-Hostings realisieren.  Es geht hier um das Markt-Segment und nicht die Art der Bereitstellung, deshalb ist Shared-Hosting noch immer ein lukrativer Markt.

WHN:

Was ist in Ihren Augen der größte Trend, der den Shared-Hosting Markt in den nächsten drei Jahren bestimmen wird?

Craig Bartholomew:

Hoster müssen sich über die Ressourcen-Verteilung unter den Kunden Gedanken machen, in wie weit die Anwendungen der Kunden isoliert sind oder gemeinsam verwendet werden. Das ist ein Schlüsselgedanke für den SLA-Vertrag, also welchen Service Level man seinen Kunden bieten kann.  Diese verlangen Leistung und Performance, sonst wechseln sie den Anbieter. Und beim Shared-Hosting bedeutet weniger Kundenabwanderung immer noch mehr Umsatz.

WHN:

Gibt es auch klassische Hosting-Produkte, die wir in 2013 nicht mehr sehen werden?

Craig Bartholomew:

Im Gegenteil! Ich glaube, dass Angebote in diesem Bereich hinzukommen. Shared-Hosting ist ja stark auf Websites fokussiert, und hierfür bieten sich Webhostern in Zukunft eher mehr Möglichkeiten. Dazu gehören mobile Webseiten und mehr Applikationen, die sich immer mehr auf individuelle Kundenbedürfnisse und vertikale Märkte ausrichten. Diese Services sind genauso gut Teil des Shared-Hostings, denn unter Shared-Hosting verstehe ich die kostengünstige  Bereitstellung von Angeboten im Zusammenhang mit dem Hosten einer Website und die gleichzeitige Ressourcen-Verteilung  auf einem dedicated Server oder einem virtuellen Server.

WHN:

Welche Kundengruppen sehen Sie dafür zukünftig im Shared Hosting Markt?

Craig Bartholomew:

An erster Stelle stehen da sicherlich die kleinen und mittelständischen Unternehmen, von denen immer noch sehr viele keine eigene Webpräsenz besitzen. [Anmerkung der Redaktion:  Laut einer aktuellen Studie von Gartner besitzt jedes 5. Unternehmen in Deutschland noch keine Internetseite]. Ich persönlich sehe da noch einen weiteren, kleineren Markt, der sich nur schwer definieren lässt. Neulich habe ich „Geek Segment“ als Bezeichnung dafür gehört, also sehr Computer-affine Hobby-Tüftler, die viel Aufwand in Ihre eigene Hosting-Präsenz stecken. Denn auch von diesen Kunden gibt es immer mehr.

WHN:

In wie weit verändern sich die Anforderungen der Zielgruppen und welchen müssen wir ISP speziell begegnen?

Craig Bartholomew:

Die zukünftigen Anforderungen an Shared-Hosting sind

  1. 1.       Einfachheit
  2. 2.       Kundenbedürfnisse abdecken, und
  3. 3.       eine Angebotsvielfalt anbieten.

Viele Kunden wollen sich auf Ihren Provider einfach verlassen können und keine technischen Detailprobleme lösen. Für diese Kunden müssen Sie von der technischen Komplexität eines Hosting-Angebots abstrahieren. Es gibt jedoch auch „Power-User“, wie die technisch versierten „Geeks“, die komplexere Anwendungen betreiben möchten. Deshalb müssen Sie zukünftig ein reichhaltiges Angebot verschiedener Dienste anbieten. Das ist jedoch besonders für kleinere Hoster schwierig. Eine Lösung bieten hier die Panels von Parallels.  Mit dem neuen Plesk 10 und dem Store-Front bieten Sie ihren Kunden beispielsweise Anwendungen auf Knopfdruck. So können selbst kleine Hoster von unseren Partnerschaften mit Software-Herstellern profitieren und bereichern letztendlich ihr Angebot um wertvolle Lösungen zur Gewinnung neuer Kunden.

Wir bedanken uns bei Craig für seine Zeit.


Weitere Artikel zu diesem Thema