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18.11.2010, 15:54 Uhr

Facebook Mail: Was der neue E-Mail-Dienst für Sie als Hoster bedeutet und wie Sie darauf reagieren

Mit seinem neuen Message-Dienst vereint Facebook E-Mail, SMS und Chat in einem Postfach. Damit wird das Social Network zu einem ernsten Konkurrenten für Webhoster, die Ihren Kunden ebenfalls Messaging-Dienste bereitstellen. Was der neue Dienst wirklich leistet, warum Social Networks zukünftig noch wichtiger für die Kommunikation werden und wie Sie als Hoster darauf reagieren, lesen Sie in diesem Beitrag.

Facebook Messaging heute: Die Social Inbox ist (noch) kein vollständiger E-Mail-Ersatz

Das „Project Titan“, unter dessen Decknamen Facebook seinen neuen Dienst plante, verfolgt ein einfaches Ziel: Anwender von Facebook sollen alle Kommunikationsvorgänge auf Facebook bündeln. In der sogenannten „Social Inbox“ landen E-Mails, SMS oder Facebook-Messenger-Nachrichten. Das Postfach soll eingehende Nachrichten nach einem Ranking, wie z.B. Kommunikationsintensität, sortieren und so das Lesen vereinfachen. Auf Wunsch stellt Facebook seinen Anwendern auch eine eigene „@facebook.com“-Adresse zur Verfügung. Typische E-Mail-Elemente, wie z.B. ein Betreff oder ein „CC“-Feld, sind jedoch nicht vorgesehen.

Abbildung 1: Facebook will unterschiedliche Kommunikationswege wie E-Mail, SMS und Instant Messaging vereinen und unabhängig von den verwendeten Endgeräten bereitstellen. (Bild: Facebook-Blog)

Damit ist Facebook Messaging kein vollständiger Ersatz für einen E-Mail-Dienst. Er vereinfacht jedoch die Kommunikation für die bereits bestehenden 500 Millionen Facebook-Anwender.

Social Networks in der Zukunft: Laut Gartner werden sie für die geschäftliche Kommunikation unabdingbar

Der neue Dienst wird aus Sicht des Marktforschungsunternehmens Gartner kein Einzelfall bleiben.  Die Analysten prognostizieren schon zeitnah eine verstärkte Nutzung von Social Networks zum Nachrichtenaustausch: Bis 2012 soll 20% der geschäftlichen Kommunikation in Social Networks stattfinden. Kalender, Kontaktlisten und Messenger-Clients werden enger mit sozialen Netzwerken verknüpft. Die Gründe für diese Entwicklung liegen auf der Hand: Soziale Netzwerk-Dienste vereinfachen das Zusammenwirken über Unternehmensgrenzen hinaus. Sie zeigen den Status und die verfügbaren Kommunikationskanäle von Freunden, Kunden und Mitarbeitern.

Messaging-Dienste für Hoster: Bieten Sie reichhaltigen Funktionen mit Kompatibilität zu sozialen Netzwerken

Für Sie als Hoster bedeutet dieser Trend vor allem eins: Machen Sie Ihr Messaging-Dienste kompatibel zu der anhaltende Verschmelzung der verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten. Ermöglichen Sie in Ihrer Messaging-Oberfläche beispielsweise die Anzeige der Nachrichten aus dem eigenen Social Network oder den Zugriff auf das Adressbuch. Dabei bekommen Sie auch Rückenwind von Software-Herstellern, die ihre Lösungen mit Social Networks verknüpfen. So arbeitet Open-Xchange bereits seit längerem an Social OX, eine Integrationsplattform für das lokale OX-Postfach und Inhalte aus sozialen Netzwerken.

Unternehmenskunden sollten Sie außerdem Produkte anbieten, die Social Network- und Kollaborationsfunktionen verbinden. Microsoft bietet Ihnen hierfür mit Sharepoint 2010 und Lync Server 2010 zwei interessante Produktansätze.  Denn in wie fern Unternehmen tatsächlich auch Inhalte oder doch nur die Anbahnung Ihrer Alltagskommunikation in populäre soziale Netzwerke verlagern, bleibt abzuwarten. Als Hoster profitieren Sie jedenfalls, wenn Sie Ihren Unternehmenskunden die Datensicherheit und Einhaltung des Datenschutzes garantieren können. Das kann Facebook derzeit zumindest nicht.


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