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26.11.2010, 14:00 Uhr

Open-Xchange Web Desktop: So fühlt sich das Desktop-Erlebnis im Browser an

Er war eines der Highlights auf dem diesjährigen Open-Xchange Partner Summit: Der Web Desktop, die neuste Idee aus der Schmiede von Open-Xchange. Wie auf einer Desktop-Oberfläche lassen sich darauf Funktionen für die alltägliche Kommunikation und Zusammenarbeit im Web bündeln. Dank einer offenen Schnittstelle können sich zudem beliebige SaaS-Anbieter in den Web-Desktop einklinken. Bisher befindet sich die neue Funktion noch in der Entwicklung und wird streng bewacht. Für WHN lüften CEO Rafael Laguna und sein Team exklusiv einige Geheimnisse rund um den neuen Web Desktop.

Funktionen: Der Web-Desktop integriert Daten aus verschiedenen Apps

Der Web Desktop wird über ein Browser-Fenster aufgerufen. Nach der Anmeldung werden dem Anwender seine Anwendungen präsentiert, die er seitenweise sortieren kann. Die verschiedenen Komponenten von Open-Xchange, der E-Mail-Client, die Groupware oder der Kalender, befinden sich bereits auf dem Web Desktop. Auch Zoho Office und Google Apps hat Open-Xchange aufgrund ihrer Beliebtheit bereits eingebunden.

Abbildung 1: Über ihren individuellen Web Desktop verwalten Ihre Kunden ihre Apps, eine Anlehnung an Apples bekanntes Design ist schwer zu verkennen.

Das besondere des Web Desktops ist, dass einzelne Anwendungen miteinander verknüpft werden können. Wenn eine Anwendung auf eine andere Anwendung abgestimmt ist, können Sie Daten zwischen den Anwendungen austauschen. Anwender ziehen beispielsweise E-Mails per Drag’n Drop aus ihrem Postfach in die CRM-Anwendung des Web Desktops oder sie kopieren Adressen in den Kalender. Ermöglicht wird dies durch ein einheitliches Schnittstellen-System, das der Web-Desktop dem App-Hersteller vorgibt.

Neben vorkonfigurierten Anwendungen können selbstverständlich auch eigene Portal-Seiten ähnlich wie bei iGoogle erstellt werden. Dazu stehen gleich diverse Widgets zur Verfügung, wie z.B. ein Website-Viewer oder Twitter-Client.

Abbildung 2: Im „Portal“ des Web Desktops stellen sich Ihre Kunden ihre eigene Startseite aus den beliebtesten Apps zusammen.

Zu dem Web Desktop gehört außerdem eine Storefront, der sogenannte App Manager. Hier können Anwender dann je nach Bedarf neue SaaS-Applikationen auswählen und von Ihnen beziehen. Ein Verkauf gestaltet sich so äußerst einfach für Sie.

Abbildung 3: Über den App Manager installieren sich Ihre Kunden neue Apps für ihren Web Desktop. Hierüber können ISV also auch ihre SaaS-Anwendungen anbieten.

Neue Apps können für den Web Desktop übrigens auf 2 Wegen breitgestellt werden: Wenn Sie nur eine bestehende Web-Anwendung anzeigen lassen möchten, können Sie diese über eine spezielle Manifest-Datei als neue App definieren. Die Manifest-Datei beinhaltet die URL zum Aufruf der Web-Anwendung. Für eine tiefere Integration muss die Anwendung um „Treiber“ für eine einheitliche Schnittstelle erweitert werden, die sich im Backend des Web Desktops einhängen und die dort gelagerten Daten veröffentlichen.

Hoster: So bieten Sie Endkunden den neuen Web Desktop an

Da es sich beim Web Desktop erst einmal „nur“ um eine neue Funktion des nächsten OX-Releases handelt, und er somit dessen Shared Hosting Fähigkeit „erbt“, kann dieser in jede Hosting-Umgebung übernommen werden. Eine Neuimplementierung ist nicht notwendig. Die Software wird dann von Ihnen auf Ihrem eigenen Server betrieben.

Abbildung 4: Auf diesem Interface verwalten Sie die zur Verfügung gestellten Anwendungen für Ihre Endkunden.

Open-Xchange stellt sämtliche APIs bereit, um alle Cloud-Anwendungen problemlos zu integrieren, auch eine Integration mit Parallels Automation ist möglich. Das Frontend basiert auf Technologien wie jQuery, CSS, JavaScript und HTML5. Der App Manager mit all Ihren SaaS-Anwendungen wird in Ihr Control Center eingebunden. So bieten Sie Ihren Kunden mit dem Web Desktop ein neues Kommunikationstool für alltägliche Arbeiten. Vor allem aber nutzen Sie ein besonderes Upselling-Potential, auf das Sie nicht verzichten sollten.


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