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03.11.2010, 12:10 Uhr

ScaleUp erweitert Cloud-Plattform: So bauen Sie virtuelle Infrastrukturen für Web-Anwendungen

Der deutsche Cloud-Spezialist ScaleUp Technologies erweitert  sein Cloud-Angebot. Mit der neuen ScaleUp Cloud Management Platform können Kunden nicht nur eigene virtuelle Server sondern auch zusammengesetzte Infrastrukturen für Web-Anwendungen verwalten.

Eine solche Infrastruktur umfasst:

  • App-Server als Ausführungsumgebung (virtueller Server mit vorkonfigurierten Images)
  • Datenbank-Server
  • NAS-Speicher
  • Firewall und Load Balancer

Der Kunde konfiguriert über eine Web-Oberfläche die gewünschten Leistungsdaten (z.B. CPU, RAM) und erhält eine vorkonfigurierte Infrastruktur zum Betrieb seiner Web-Anwendung. Im laufenden Betrieb skaliert die Infrastruktur übrigens, sobald Ihre Web-Anwendung mehr Leistung benötigt. So wird automatisch eine weitere App-Server-Instanz gestartet, wenn die CPU-Auslastung der aktiven Systeme insgesamt über 30 % steigt. Umgekehrt wird eine Instanz heruntergefahren, wenn die CPU-Auslastung insgesamt für 15 Minuten unter 10 % sinkt.

Virtuelle Infrastruktur von ScaleUp

Abbildung 1: Hier sind maximal 5 virtuelle Application-Server vorgesehen (Mitte), die über einen Load-Balancer (links oben) Anfragen erhalten und auf eine gemeinsame Datenbank (rechts oben) sowie einen gemeinsamen File-Server (rechts mittig) zugreifen. (Bild: scaleupcloud.com)

Die Cloud Management Platform bietet ScaleUp nicht nur Endkunden sondern auch Hosting-Unternehmen an. Als Hoster stehen Ihnen dann zwei Optionen zur Verfügung:

  • Option 1: Sie nutzen die Whitelabel Reselling-Option. Hierbei greifen Sie auf die bestehende Server-Infrastruktur im Rechenzentrum von ScaleUp zurück und erstellen so Cloud-Infrastrukturen.
  • Option 2: Sie realisieren gemeinsam mit ScaleUp eine eigene Cloud-Infrastruktur in Ihrem Rechenzentrum, die Sie mit der Cloud Management Platform von ScaleUp verwalten.

Im Hintergrund kommt übrigens die Cloud-Software AppLogic von 3tera zum Einsatz. Dank der eigenen Management-Oberfläche verbirgt ScaleUp jedoch deren technische Komplexität und vereinfacht Ihnen so den Aufbau einer eigener Cloud-Infrastruktur.

Unser Kurzfazit: Die neue Cloud Management Platform von ScaleUp macht einen durchdachten Eindruck. Sie löst ein Kernproblem vieler Unternehmen: die Administration von zahlreichen Netzwerk- und Server-Komponenten für den Betrieb skalierbarer Web-Anwendungen. Was wir bei ScaleUp jedoch nicht finden konnten, ist ein Service Level Agreement (SLA) zur Regelung der Dienstgüte der einzelnen Infrastruktur-Komponenten. Anbieter wie z.B. GoGrid bieten ähnliche Lösungen bereits seit längerem an – übrigens inklusive SLA.

Update: Es existiert bei ScaleUp Technologies zwar noch keine öffentliche SLA-Version, jedoch ist diese bereits in Arbeit und wird in absehbarer Zeit verfügbar sein. Momentan werden die Anforderungen mit jedem Kunden individuell abgestimmt. Wir bedanken uns bei Lars Wehmeyer von ScaleUp Technologies für seine Rückmeldung und diese wichtige Information.


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