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10.11.2010, 10:44 Uhr

Update auf Plesk 10:
So meistern Sie den Umstieg in 3 Schritten

Plesk 10 ist vor allem eins: Rentabel. Sie steigern damit nicht nur die Packungsdichte auf Servern sondern verbessern auch die Benutzeroberfläche für Ihre Kunden. Ein neues Bestellsystem für SaaS-Produkte sorgt zudem dafür, dass Sie Ihren Umsatz mit Bestandskunden weiter steigern können.

Von welchen weiteren Highlights Sie als Hoster wirklich profitieren und wie der Umstieg von Plesk 9 auf die neue Version fehlerfrei gelingt, lesen Sie in diesem Beitrag. Als einer der ersten Wechsler auf die neue Plesk-Version berichtet Maximilian Schißler (Systemadministrator bei simply root Ltd.) über die fiesen Stolpersteine beim Update.

Highlights: Diese Funktionen machen Plesk für Sie noch gewinnbringender

Mit Plesk 10 spendieren Sie Ihrem bestehenden Plesk 9-Server eine Rundumerneuerung. Parallels hat es verstanden, nervige Einschränkungen in Plesk auszumerzen und das Produkt besser an den Bedürfnissen von Hostern auszurichten. Dazu gehören vor allem folgende neue Funktionen:

  • Benutzerrollen: Über die Zuordnung von Benutzerrollen geben Sie Ihren Kunden gezielt Zugang zu bestimmten Applikationen.
  • VPS-Optimierung: Bei Parallels Virtuozzo Containers haben Sie einen geringeren Speicherplatzverbrauch und erreichen so eine höhere Packungsdichte.
  • Sicherheit: Mit FastCGI isolieren Sie gemeinsam genutzte Hosting-Umgebungen.
  • Vereinfachte Oberfläche: Die neue Oberfläche erleichtert die Verwaltung sowohl für Sie als Hoster als auch für Ihre Kunden. Ein neuer Power-User-Modus verbessert zudem die Verwaltung von dedizierten oder virtuellen Servern durch Deaktivierung nicht benötigter Funktionen.
  • Parallels Partner Storefront: Anwender erhalten direkt Zugang zu zahlreichen kommerziellen Web-Applikationen, die sie über Ihr Panel mit wenigen Klicks kaufen können. Eine entsprechende Vereinbarung mit Parallels ist für die Nutzung Voraussetzung.
  • Rechnungssystem: Erstellen Sie Rechnungen gemäß der europäischen Steuerbestimmungen direkt in Plesk.

Besonders der neue Parallels Partner Storefront sorgte bereits im Vorfeld für Spannung, denn er ermöglicht auch kleinen Hostern das Angebot von SaaS-Lösungen an die bestehenden Kunden.  Weniger Aufmerksamkeit dürfte das Rechnungssystem erlangen, denn viele Hoster verfügen bereits über eine entsprechende Lösung. Das System dürfte nur für absolute Einsteiger eine Übergangslösung sein.

Eine Übersicht aller neuen Funktionen finden Sie übrigens direkt im Update-Log bei Parallels.

Der neue Power-User-Modus in Plesk 10

Abbildung 1: Der neue Power-User-Modus in Plesk 10 erleichtert Ihnen die Server-Verwaltung.

Update aus der Praxis: Wie Sie das Update fehlerfrei unter Linux vornehmen

Kurz nach Erscheinen der neuen Version am 2. November 2010 haben die ersten Hoster bereits Ihre produktiven Plesk-Server oder die ihrer Kunden auf Version 10 aktualisiert. So auch Maximilian Schißler von der simply root Ltd. Er zieht folgendes Fazit:

  1. 1. „Unter Windows-Systemen gestaltet sich das Update sehr einfach. Hier starten Sie lediglich den Installer und durchlaufen den Update-Assistenten.
  2. 2. Unter Linux hingegen stellten wir Stolpersteine fest. Nach einem Update über die grafische Oberfläche unter Plesk 9.2.3 waren manuelle Fehlerkorrekturen nötig. Deshalb raten wir Linux-Administratoren dazu, dass Update über die Shell durchzuführen.“

Im Folgenden berichtet Maximilian Schißler, wie Sie das Update von Plesk 9.2.3 auf die neue Version Plesk 10 über die Shell vornehmen. Die Anleitung setzt ein Ubuntu-System mit aktuellen Paket-Versionen voraus.

Beachten Sie: Führen Sie Update am besten zunächst auf einem Test-System in Ihrem Unternehmen aus, das identisch zum produktiven Server konfiguriert ist. So können Sie mögliche Probleme mit Ihrer individuellen Server-Konfiguration frühzeitig identifizieren.

Schritt 1: Beenden Sie die Plesk-Dienste

Zunächst melden Sie sich auf Ihrem Server an und beenden den Plesk-Dienst:

/etc/init.d/psa stop

Außerdem beenden Sie das Plesk-Panel und Spamassasin auf dem Server:

/etc/init.d/sw-cp-server stop
/etc/init.d/psa-spamassassin stop

Schritt 2: Führen Sie das Update mit dem Plesk Autoinstaller durch

Im Anschluss starten Sie nun das Update durch das Aufrufen des Plesk Autoinstallers unter

/usr/local/psa/admin/sbin/autoinstaller

Im Installer-Menü veranlassen Sie mit [Enter] den Start des Updates und übernehmen zunächst als Paketquellen die Standarteinstellung, den Online-Server von Parallels.

Im nächsten Schritt wählen Sie nun mittels Eingabe der Optionsnummer „2“ die aktuelle Version 10.0.1 von Plesk aus und bestätigen die Eingabe mit [Enter]. Ihnen werden anschließend die zu installierenden Pakete angezeigt (siehe Abbildung 2).

Paket-Update von Plesk 10

Abbildung 2: Vor dem Update werden Ihnen die Paketaktualisierungen angezeigt.

Nachdem Sie das Update der ausgewählten Pakete mit [Enter] bestätigt haben, beginnt der Autoinstaller mit dem Updatevorgang. Je nach Geschwindigkeit Ihres Servers nimmt dieser ca. 3 bis 10 Minuten Zeit in Anspruch.

Schritt 3: Schließen Sie das Update mit einem Neustart ab und nutzen Sie Plesk 10

Nachdem der Autoinstaller das Update erfolgreich durchgeführt hat, starten Sie Ihren Server neu.

Beachten Sie: Wenn Sie einen virtuellen Server auf Virtuozzo-Basis betreiben, müssen die Offline Services für den Vserver deaktiviert werden, damit Sie Plesk10 aufrufen können.

Nach dem Neustart steht Ihnen dann die neue Oberfläche von Plesk 10 zur Verfügung (siehe Abbildung 3).

Oberfläche von Plesk 10

Abbildung 3: So sieht die neue Oberfläche von Plesk 10 nach dem erfolgreichen Update aus.

Ob das Update geglückt ist, erkennen Sie an der neuen Oberflächen und daran, dass Ihnen im Autoinstaller keine Fehler angezeigt werden. Am besten wagen Sie direkt einen Blick in das Zusatzmodul „Healthmonitor“. Hier erfassen Sie auf einen Blick den aktuellen Status des Systems.

Wir bedanken uns bei der simply root Ltd. für den Erfahrungsbericht.


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