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02.12.2010, 16:45 Uhr

404-Fehlerseiten in Plesk: Nur so werden individuelle Fehlermeldungen im Browser auch angezeigt

Fehlerseiten sollen Besucher und Website-Betreiber über aufgetretene Probleme informieren. Webmaster passen insbesondere die 404-Fehlermeldung ihres Web-Servers an, damit beim Aufruf einer fehlenden Seite nicht die Standard-Meldung des Browsers erscheint. Doch sowohl der Internet Explorer als auch Google Chrome ignorieren in bestimmten Fällen die benutzerdefinierten Fehlermeldungen. Sie zeigen stattdessen hartnäckig eigene Fehlermeldung an. Wie Sie als Hoster das Problem für Ihre Kunden unter Plesk lösen, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag.

Abbildung 1: Die Standard-Fehlerseite des Internet Explorers.

Problem: Internet Explorer und Chrome zeigen nur 404-Fehlerseiten an, wenn sie eine bestimmte Dateigröße überschreiten

Microsoft hat in den Internet Explorer eine unglückliche Behandlung für HTTP-Fehlermeldung eingebaut: Fehlerseiten des Web-Servers werden nur dann angezeigt, wenn sie eine bestimmte Größe erreichen. So wird eine 404-Fehlermeldung nur dann angezeigt, wenn sie größer als 512 Byte ist. Welche Dateigröße exakt gefordert wird, sehen Sie in der Registry unter Windows im dem Pfad:„HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main\ErrorThresholds“.

Abbildung 2: Diese Mindestgröße erwartet Microsoft von aussagekräftigen Fehlerseiten im Internet.

Ein ähnliches Problem ist auch bei Googles Browser Chrome zu beobachten. Er zeigt zu klein geratene Fehlerseiten ebenfalls nicht an und ersetzt sie durch eigene Standard-Fehlerseiten.

Lösung in Plesk: So helfen Sie Ihren Kunden bei der Bereitstellung von angepassten Fehlerseiten

Das Problem lösen Sie und Ihre Kunden, indem Sie die Fehlerseiten ausreichend groß gestalten. Unter Plesk erledigen Sie dies in den Eigenschaften einer Domain durch die Aktivierung der Option „Custom Error Documents“. Dadurch werden mehrere Dateien für Fehlermeldungen referenziert, die sich im Verzeichnis „error_docs“ befinden.

Plesk hat Standard-Fehlerseiten in diesem Verzeichnis generiert. Dank eines langen Kommentars sind diese Fehlermeldungen auch bereits größer als 512 Byte. Sie sagen jedoch wenig aus und sind somit für Website-Besucher sogar weniger hilfreich als die Standard-Fehlerseiten des Browsers.

Abbildung 3: Beim Bearbeiten der bei Plesk mitgelieferten Fehlerseiten im File Manager sehen Sie den angehängten Kommentar, der für das Überschreiten der Dateigröße von 512 Byte sorgt.

Seien Sie Ihren Kunden zuvorkommend und ersetzen Sie die Seiten durch aussagekräftige Fehlermeldungen. Dazu passen Sie als Webhoster am besten die Standard-Vorlage an. Die Vorlagen für HTML-Fehlerseiten Ihrer Kundenkonten werden aus dem Standardordner „/var/www/vhosts/.skel/0/“ kopiert. Wenn Sie diese hier im Verzeichnis „error_docs“  anpassen, erhalten alle neu angelegten Domain-Konten automatisch die von Ihnen angepassten HTML-Fehlerseiten. Wenn Sie die Custom Error Pages hingegen deaktivieren, werden lediglich die Standard-Fehlermeldungen des Web-Servers verwendet.


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