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09.12.2010, 17:14 Uhr

Database-as-a-Service: Salesforce greift Sie als Hoster mit diesem neuen Cloud-Datenbankdienst an

Der erfolgreiche SaaS-Provider Salesforce.com erweitert sein Produktportfolio: Unter www.database.com stellt er ab 2011 eine umfassende Datenbank-Plattform bereit. Damit können Unternehmen ohne Investition in Hard- und Software beliebig wachsende Datenbanken erstellen und betreiben. Mit diesem Produkt positioniert sich Salesforce gegenüber der Oracle-Datenbank oder Microsofts MySQL und Azure.

Abbildung 1: Die Anwendungen können auf vielfältige Weise in database.com integriert werden. (Quelle database.com)

Was database.com tatsächlich leistet und was der Dienst kostet

Der neue Dienst beinhaltet sowohl eine Modellierungs- als auch Ausführungsumgebung. Anwender können über einen Online-Designer das relationale Schema der Datenbank erzeugen. Alternativ stehen auch Zusatztools, wie z.B. SoqlExplorer oder der Force.com-Browser zum Bearbeiten des Schemas bereit.

Der eigentliche Zugriff auf die Datenbank erfolgt über zahlreiche Standardschnittstellen, wie z.B. REST oder SOA. Für viele Programmiersprachen stellt Salesforce mit seinem Force.com Toolkits auch Code-Beispiele und Code-Bibliotheken bereit, um besonders einfach auf die Datenbank zugreifen. Unterstützt werden hierbei sowohl gängige CRUD-Kommandos (Create, Read, Update, Delete) als auch Trigger und Stored Procedures. Mit Hilfe des sogenannten DataLoader können Kunden auch Massendaten aus anderen Datenquellen in die Datenbank systematisch einlesen.

Video: Salesforce stellt Ihnen die neue Cloud-Datenbank in einem Video anschaulich vor. (Quelle salesforce.com)

Der Service soll im nächsten Jahr bereit stehen. Seine Abrechnung richtet sich nach der Anzahl von Datensätzen und Transaktionen:

  • - Monatlich kostenlos sind 100.000 Datensätze, 50.000 Transaktionen und 3 Benutzerkonten
  • - für je 100.000 weitere oder 150.000 weitere Transaktionen zahlen Kunden 10 US-Dollar pro Monat
  • - Zusatzdienste, wie z.B. Authentifizierungsdienste oder erweiterte Berechtigungen, kosten 10 US-Dollar pro Monat pro Anwender.

Sicherheit adé? Salesforce beugt Bedenken vor!

Bedenken gegen die Datensicherheit der Cloud-gelagerten Informationen entkräftet Salesforce mit kostenpflichtigen Ad-on-Produkten wie SSL-Unterstützung, Single-Sin-on oder Identitäts- und Authentifizierungsfunktionen. Zudem ist Salesforce ISO 27001, SAS 70 Type II und Sys Trust zertifiziert. Dabei wird auch ein automatisches Backup aller Daten in einem zweiten Ausweich-Rechenzentrum garantiert. Da der Dienst bisher nur in den USA angeboten wird, lagern auch dort die Daten. Das dürfte für viele deutsche Unternehmen bedeuten, den Dienst zunächst nicht zu nutzen. Nach Angaben von Salesforce verwenden aber bereits große IT-Unternehmen wie Symantec, Dell und Cisco database.com. Damit dürfte vor allem der Einsatz von Datenbanken für die salesforce-Plattform gemeint sein.