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16.12.2010, 09:11 Uhr

Verzögert die Post den Start der De-Mail absichtlich? 1&1 klagt und bekommt hoffentlich Recht

Mit De-Mail und dem ePostbrief stehen sich zwei konkurrierende E-Mail-Dienste gegenüber. Nun eskaliert die Situation: Die 1&1 AG, die neben der Telekom und anderen Hoster ab März 2011 das neue De-Mail-Verfahren anbieten will, hat die Deutsche Post AG verklagt. Laut der Wirtschaftswoche wurde vor dem Landgericht Köln Klage wegen Sabotage erhoben. Konkret handelt es sich um die gewollte Verzögerung des De-Mail-Starts durch die Weigerung der Post, ihr PostIdent-Verfahren zur Identifikationsprüfung auch den Betreibern der De-Mail zugänglich zu machen. Das Verfahren ist jedoch essentiell für den De-Mail-Dienst, denn die Anbieter müssen Ihre Anwender auf einem sicheren Weg identifizieren. Das PostIdent-Verfahren ist hierfür etabliert. Deswegen will 1&1 die Post nun gerichtlich zwingen, den Dienst auch den De-Mail-Betreibern anzubieten.

Laut Anklage soll der Vertrag für die Postident-Prüfung zwischen 1&1 und der Post bereits durch die Post gekündigt worden sein. Ähnlich verfährt die Post mit der Deutschen Telekom, die ebenfalls zu den ersten De-Mail-Betreibern gehört. Hier will die Post die Nutzung des Postident-Verfahrens für die De-Mail sogar explizit ausschließen.

Alternativen für den Identitäts-Check der Deutschen Post könnten die T-Shops der Telekom oder eine Kooperation mit den flächendeckend zahlreich vertretenen Sparkassen sein. Das dürfte für viele Kunden jedoch weniger komfortabel sein. Es bleibt nur zu hoffen, dass 1&1 mit seiner Klage Erfolg hat.