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28.01.2011, 11:56 Uhr

Amazon führt eigenen Mail-Dienst ein und verstärkt Konkurrenzdruck auf ISP

Kaum ein Hosting-Dienst ist grundlegender und umsatzstärker als der klassische E-Mail-Dienst. Das weiß natürlich auch Amazon, und erhöht mit der Erweiterung der Amazon Web Services (AWS) um einen eigenen E-Mail-Dienst den Druck auf die Konkurrenz erneut. Zum Cloud-Angebot gehört ab sofort auch der Simple E-Mail Service (SES) im Betastadium, der Unternehmen ein vollwertiges Mail-System für den Versand von Massen-Mails bietet. Bisher benötigten AWS-Kunden für den Versand von E-Mails eine eigene Lösung oder die Infrastruktur eines ISP. Jetzt kann kostengünstiges E-Mail-Marketing auch über die Amazon Cloud betrieben werden.

Skalierbarer Massenversand mit Bezahlung nach Mailvolumen

Der Dienst wird komplett von Amazon gehosted, die Mails im Simple Storage Service (S3) von Amazon gespeichert. Die Abrechnung erfolgt nach der Anzahl der versendeten und einkommenden E-Mail und nach dem Datenvolumen. Pro 1000 Mail werden $0,10 USD abgerechnet, das Volumen eingehender Mails kostet $0,10 USD pro Gigabyte, für ausgehenden Verkehr fallen je nach Maximalvolumen im Monat Gebühren zwischen $0,08-0,15 USD je Gigabyte an. Wenn Sie den Mail-Service als EC2 Kunde über eine Instanz dort nutzen, verschicken Sie 2000 Mail pro Tag und das erste Gigabyte kostenlos.

Abbildung 1: Amazon testet bei den ein- und ausgehenden E-Mails unter anderem die Zustellbarkeit und Beschwerden der Empfänger. (Quelle: Amazon)

Aus Angst vor Missbrauch des SES müssen sich Kunden erst bewähren. Amazon beschränkt dazu den Versand der E-Mails zu Anfang auf 1000 pro Tag. Bei guter Führung können bereits nach wenigen Tagen bis zu 10.000 Mails und später bis zu 1 Millionen pro Tag versendet werden, wie Amazon in seinem Blog schreibt. Amazon kontrolliert dabei die Formalien ausgehender Mail, damit sie nicht im Spam-Ordner landen, und notiert Zustellfehler oder Beschwerden der Empfänger, welche in einem Benachrichtigungssystem für den Kunden festgehalten werden.

Zum testen des Services steht derzeit eine Sandbox zur Verfügung, für die Nutzung muss laut Amazon nur die entsprechende Schnittstelle aktiviert werden. Zunächst steht der Service nur in den USA zur Verfügung.


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