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04.02.2011, 14:28 Uhr

Erstes GoGrid-Rechenzentrum in Europa ab Sommer 2011: Wachsende Cloud-Nachfrage lockt das US-Unternehmen vor Ort

Am Donnerstag verkündete GoGrid, Provider von Cloud-Infrastrukturen aus den USA, die baldige Eröffnung seines ersten Rechenzentrums in Europa. Wie real der Plan ist, lässt sich sogleich am Zeitplan erkennen: Bereits diesen Sommer soll das Rechenzentrum in Betrieb genommen werden.

Das steckt hinter der Europa-Expansion des IaaS-Anbieters

GoGrid scheint es eilig zu haben, den europäischen Markt zu erschließen. Grund ist die Einsicht der steigenden Nachfrage nach Cloud-Services außerhalb der USA, die das Unternehmen unter anderem einer Gartner-Analyse vom Dezember 2010 entnimmt. Sie prognostiziert eine stark beschleunigte Adaption von Cloud-Diensten in Europa für die kommenden 18 Monate. Der erste Schritt in ein Rechenzentrum auf europäischem Boden ist deshalb entscheidend für die globale Expansionsstrategie des Unternehmens. Parallel zu dem neuen Rechenzentrum in Europa ist auch eine Expansion nach Asien in Planung, die Ende 2011 erfolgen soll.

Detaillierte Prognosen für die nächsten drei Jahre enthält die von GoGrid zitierte Gartner-Analyse für Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Großbritannien und Skandinavien. Allerdings bleiben Details zum von GoGrid ausgesuchten europäischen Standort zunächst noch unter Verschluss.

Ob uns deutschen Anbietern damit Konkurrenz vor Ort ins Haus steht, ist daher noch unklar. Gerade die hierzulande strengen Datenschutzanforderungen sorgen jedoch dafür, dass Unternehmenskunden deutsche Standorte für ihre Infrastrukturen bevorzugen. Dieser Vorteil gegenüber dem US-Anbieter wäre mit einem GoGrid-Rechenzentrum in Deutschland Geschichte.

GoGrid will mit Rechenzentrum-übergreifender Verwaltung der virtuellen Infrastrukturen punkten

GoGrid bietet mit der Expansion zukünftig auch in Europa vor Ort die On-Demand beziehbaren Cloud-Infrastrukturen (Infrastructure as a Service, IaaS) an, die bisher nur in US-Rechenzentren in San Francisco und Ashburn gehostet werden.

Die von GoGrid verwendete Architektur stellt nach eigenen Angaben sicher, dass die Infrastruktur auch in anderen Rechenzentren ohne Funktions- oder Performance-Einbußen betrieben werden kann. Laut CEO John Keagy hat GoGrid den eigenen Cloud-Stack von Anfang an für diese globale Erweiterung entwickelt: „Im Gegensatz zu einigen anderen führenden Cloud-Providern, die einen Login für jeden Standort erfordern, erhalten unsere Kunden die Möglichkeit, die globale Infrastruktur nahtlos durch eine einzelnes Fenster zu verwalten.“

Über ein webbasiertes Verwaltungs-Portal sollen Anwender ihre Cloud-Dienste in jedem GoGrid-Rechenzentrum erstellen, verwalten und zum Einsatz bringen können. Daneben steht ein Application Programming Interface (API) für automatisierte Zugriffe zur Verfügung.


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