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22.03.2011, 23:58 Uhr

[WHD 2011] Dell enthüllt neuen Viking-Server für Cloud Computing Dienste

Dell hat seine speziell auf Hoster ausgerichteten Microserver weiterentwickelt. In der dritten Generation ist nun der unter dem Namen „Viking“ bekannte Server (PowerEdge-C-5000 Serie) in zwei Versionen verfügbar. Die Version für Intel-Prozessoren (PowerEdge C5220) erlaubt, je nach Prozessorleistung (und somit Abwärme) acht oder 12 Server pro Chassis. In der Version für AMD-Prozessoren (PowerEdge C5125) finden, unabhängig von der Prozessorleistung, 12 Server Platz.

Microserver sind ursprünglich für das dedicated hosting ausgerichtet und sollen den extrem kostensparenden Betrieb von dedizierten Servern ermöglichen. Durch eine sehr kompakte Bauweise ist eine hohe Server-Dichte bei geringem Energieverbrauch und geringer Abwärme möglich.

Dafür werden bei den neuen Modellen in einem 3-HE-Chassis mehrere Einschübe untergebracht, die jeweils ein Modul mit eigenem Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplatten enthalten. Ein Switch, die Energieversorgung und die Kühlung sind im Chassis integriert. Möglich sind bis zu 12 Server in einem 3-HE-Chassis.

Abbildung 1: Roy Guillen (links), General Manager DCS, und Tony Stewart (rechts), Business Manager Dell DCS, präsentieren stolz ein Modul des neuen Microservers.

Statt wie bei der klassischen Verteilung von 46 Servern mit jeweils 1 HE pro Rack sind mit den neuen Microservern 12 Server pro 3 HE möglich, demnach also 192 Server pro Rack. Das erhöht für Sie als Hoster vor allem den Ertrag pro Quadratmeter, der immer häufiger als Indikator in Effizienz-Analysen von Rechenzentren eine wichtige Rolle spielt. Die Microserver sind zudem hot-pluggable und ermöglichen damit einen Wechsel im laufenden Betrieb.

Die heute vorgestellten Server sollen Ende April verfügbar sein. Zu der Preisgestaltung hüllt sich Dell bisher jedoch leider noch in Schweigen.

Das steckt in den neuen Microservern

Die wichtigsten Fakten zu den neuen Systemen und den einzelnen Server-Modulen sowie zu den unterstützten Betriebssystemen habe ich Ihnen im Folgenden zusammengefasst.

Ausstattung beider PowerEdge-Systeme:

  • - Stromversorgung und Kühlung zentral im Chassis
  • - hocheffiziente Dual-Hot-Plug-Stromversorgung mit 1.400 Watt
  • - bis zu 12 Server in einem 3U Chassis (bei PowerEdge C5220 je nach Prozessor 8 oder 12 Server)
  • - 2x 3,5-Zoll (8,89 cm)- bzw. 4x 2,5-Zoll (6,35 cm)-Laufwerke
  • - zwei Gigabit-Ethernet-Ports und iKVM (integrated Keyboard, Video, Mouse)
  • - „Individually Servicable Nodes“-Konzept: Server sind einzeln wartungsfähig

Server-Module im PowerEdge C5125 für AMD:

  • - 1 Sockel für AMD AM3 CPU (Athlon II, Phenom II)
  • - bis zu 16 GB RAM (4x DDR3 UDIMMS)
  • - bis zu 4 TB Festplattenkapazität mit SATA-Platten

Server-Module im PowerEdge C5220 für Intel:

  • - 1 Sockel für Intel Xeon E3-1200 oder Core i3-2120 (Codename: Sandy Bridge)
  • - bis zu 32 GB RAM (4x DDR3 UDIMMS)
  • - bis zu 4 TB Festplattenkapazität mit SAS-Platten, SATA-HDD oder SATA-SSD

Unterstützt werden jeweils die folgenden Betriebssysteme:

  • - Novell Suse Linux Enterprise Server 11 SP1
  • - Red Hat Enterprise Linux 6
  • - Windows Server 2008 R2 Enterprise x64
  • - Windows HPC Server 2008 R2 x64

Zudem ist die Hypervisor-Unterstützung für Citrix XenServer 5.6 und Microsoft Server 2008 Hyper-V bei beiden Servern gewährleistet. Der PowerEdge C5220 unterstützt zusätzlich VMware ESX 4.1 und ESXi 4.1.

Abbildung 2: Auf den WorldHostingDays erlaubt Dell heute erste Blicke auf die neuen „Viking“-Server.

Einsatz der „Viking“-Server: Beim Cloud-Betrieb und dedicated hosting profitieren Sie von den neuen Servern

Dell hat sich speziell an den Anforderungen beim Hosting von Cloud Computing Diensten orientiert. Die neuen „Viking“-Server verbrauchen durch ihre Bauweise deutlich weniger Energie als konventionelle Systeme und besitzen mit acht oder 12 Server-Modulen im nur drei Höheneinheiten großen Chassis eine sehr hohe Dichte.

Durch ihre speziellen Eigenschaften eignen sich die neuen Dell-Server ideal für den Betrieb einer Cloud: Die benötigten Ressourcen stellt eine Menge von einzelnen Servern als Module in den Chassis bereit. Dabei sind die einzelnen Server absolut flexibel austauschbar und erweiterbar, wodurch Sie Ihre Cloud ohne großen Aufwand skalieren.

Aber auch für das dedicated hosting eignen sich die Server nach wie vor optimal: Sie bieten jeweils einen eigenen Multi-Core-Prozessor (bis zu Quad-Core) und verfügen über dedizierten Arbeitsspeicher, dedizierte Festplatten und zwei eigene Gigabit-Ethernet-Ports sowie einen optionalen Management-Port (z.B. für die Nutzung von IPMI 2.0). Durch die hohe Server-Dichte und den geringen Energiebedarf stellen Sie Ihren Kunden die dedizierten Server hochgradig effizient bereit.


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