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03.05.2012, 18:23 Uhr

Erster Hosting & Service Provider Summit in Frankfurt eröffnet

Mit dieser Resonanz hatte die Vogel Business Media nicht gerechnet, als sie vor ca. einem Jahr zum ersten Mal die Ausrichtung eines besonderen Treffens für die spezialisierte Branche aus Hostern und Service Providern in Erwägung zog. Schon am ersten Tag des Hosting & Service Provider Summits zeigt sich jedoch das große Interesse der Teilnehmer am sich wandelnden Markt der Cloud-Services. Über 200 Gäste aus den Bereichen IPS, Datacenter, VAS, Webhoster und Systemhäuser verfolgen Keynotes und Vorträge aufmerksam und diskussionsfreudig.

„Welche Programme muss man heute überhaupt noch installieren?“

Nach einem Willkommengruß durch Daniela Schilling, der Leiterin der IT-BUSINESS Akademie, stieg Open-Xchange CEO Rafael Laguna in die vorherrschende Cloud-Thematik ein. Er identifizierte vier grundlegende Veränderungen, die Software unaufhaltsam weiter in die Cloud drängen: Webification, Consumeration, Mobilization und Cloudification.

Rafael Laguna hielt die Opening-Keynote auf dem ersten Hosting & Service Provider Summit 2012.

Unter Webification versteht er, dass Anwender immer weniger Software installieren, sondern fast ausschließlich im Internet über den Browser konsumieren. „Ich wollte den neuen Laptop meiner Kinder einrichten, aber da musste man gar nichts mehr installieren. Man konnte direkt starten. Skype ist das einzige Programm, das wir noch heruntergeladen haben. Alles andere was sie brauchten, erreichen sie über den Browser

.“ Zweiter Grund ist Consumeration, also die vermehrte Nutzung von immer mehr mobilen Endgeräten und ihren Apps. Facebook, Youtube und Reisen für private Zwecke, Xing-Kontakt und E-Mail-Zugriff für den Job – wir konsumieren immer mehr Software, sowohl im privaten als auch im Business-Bereich. Besonders Geschäftsleute seien hier oft in einem Dilemma: sie haben zwar das Blackberry vom Chef, kaufen sich privat aber noch das iPhone dazu.

Der allgemeine Trend zum Smartphone steigt ebenfalls weiterhin steil. Die mit der dieser starken Nutzung einhergehende Mobilität verlangt nach dem Zugriff auf die gewünschten Programme von überall. Dies alles führt zur allgemeinen Cloudification, der sich auch Hosting Provider nicht mehr entziehen können.

Upselling innerhalb der Anwendung bringt mehr Umsatz als der on-premise Verkauf

Als geniales Verkaufskonzept sieht Rafael Laguna das Upselling innerhalb einer App. Damit erreicht man nämlich genau die gewünschte Zielgruppe, die Konsumenten der App. Diese unterscheiden sich zumindest im unternehmerischen Bereich aber von den Leuten, die tatsächlich im App-Store einkaufen. Der Trend zum Marketing und Fullfilment in der App fördert den Abverkauf an den Enduser enorm. Software als Apps heute kostenlos mit limitierten Funktionen anzubieten, das war früher nicht denkbar. Mit der Software als Dienstleistung aber funktioniert dieses Prinzip wunderbar, denn nach dem Upgrade durch den Kunden ist die Absprungrate gering. Wer seine Anwendungen zudem auf allen mobilen Endgeräten lauffähig macht, verdreifacht im Handumdrehen die potentiellen Endkunden-Geräte. Laguna sieht deshalb die einstimmigen Wachstumsprognosen von Gartner, IDC experts und Forrester für den Umsatz im Cloud-Markt bestätigt.

Die Experten des Summit standen alle Interessenten zur one-on-one-Gesprächen zur Verfügung, das Networking war eine gelungene Abwechslung zu den Sessions.

Auch andere Sprecher wie beispielsweise Peter Gröpper von Microsoft wiesen die Zuhörer auf die notwendige Flexibilität von Anwendungen für den mobilen Umgang hin. Das gilt genauso für die Vermarktung von unternehmenskritischen Apps, denn mehr als je zuvor erledigen Berufstätige ihre Arbeiten von unterwegs, aus dem Homeoffice und als Außendienstmitarbeiter. Vor allem Systemhäuser müssen daher umdenken, warnte Jörg Sahlmann von der Consulting 365. Eine Verlagerung Ihrer Angebote in die Cloud innerhalb der nächsten fünf Jahre hält er für überlebenskritisch.

Technische Anforderungen an Cloud-Infrasturkturen genauestens erläutert

Neben geschäftlichen Einblicken in die Cloud erhielten auch technische Entscheider neue Impulse zu aktuellsten Cloud-Entwicklungen. Stefan Volmari informierte die Zuhörer über die Möglichkeiten der Applikations-Beschleunigung mittels ADC und WOC, und welche Komponenten der Infrastruktur für welchen Cloud Typ essentiell sind. Auch die Keynote von DE-CIX-Mitbegründer Arnold Nipper, in der er die aktuelle Netzwerk-Typologie des DE-CIX vorstellte, wurde interessiert verfolgt. In Zeiten immer größerer Datenmengen und Transferleistungen von 2 Terabit pro Sekunde wurde hier vor allem die Leistungsfähigkeit der Switches diskutiert.

Das Aufsetzen einer hochvirtualisierten Umgebung mit Windows Server 2008 R2 mitsamt der sicheren Datencenter-Administration des System Center 2012 war Thema des Workshops von Armin Haupt, Solution Sales Professional von Microsoft. Mit einer Live-Demo zeigte Stephan Hermanowski von Hewlett-Packard den Interessierten, wie einfach Cloud-Infrastrukturen mit dem HP Cloud System selbst zu erstellen sind. Dieses kann gegebenenfalls auf bestehende Hardware angewandt werden, oder mit zusätzlichen Komponenten von HP zu einem umfassenden System mit Billing, Kundendashbboard etc. erweitert werden.

Neben den Sessions kam auch das Networking in den intensiven 1-on-1-Gesprächen und in den Pausen wie man auf unseren Facebook-Bildern sieht nicht zu kurz.